Vorgeschichte

Bereits im Jahr 2007, als wir auf dem Nachbargrundstück unser neues Wohnhaus bauten, hatten wir ein Auge auf den Trafoturm geworfen. Damals wurde mit Herrn Gröner (Bezirksstellenleiter der EnbW ODR in Langenau), der inzwischen im wohlverdienten Ruhestand ist, vereinbart, die Zäune abzureißen, und das Grundstück als Zugang zu unserem Garten zu nutzen. Im Gegenzug haben wir uns bereit erklärt, das Anwesen zu rekultivieren, einen neuen Rasen anzulegen und regelmäßig zu pflegen. Herr Gröner war darüber sehr erfreut, da er sich nun nicht mehr um die Pflege kümmern musste. In den folgenden Jahren haben wir Blumenbeete angelegt, hinter dem Turm einen Kompostbehälter platziert, Unkraut entfernt und immer wieder den Rasen gemäht. Herr Gröner war es auch, der uns über die zukünftige Verwendung des Turms informierte. Da das Stromnetz in Zukunft unterirdisch verlegt werden sollte, würde der Trafoturm im Laufe der Jahre seine Funktion verlieren und wahrscheinlich abgerissen werden. Am Turm selbst brökelte an der Wetterseite bereits der Putz ab und das Dach hatte auch bereits Schaden genommen.  Vorsichtig signalisierten wir unser Interesse! Eventuell wollten wir den Turm als Lagerplatz für Gartengeräte nutzen. In der Folgezeit tat sich dann nicht viel. Wir konnten zwar immer wieder beobachten, wie abgehende Leitungen am Turm entfernt wurden, wie die EnBW-ODR die Firststeine am Dach neu befestigte und sonstige erforderliche Reparaturarbeiten außen vorgenommen wurden. Also hieß es sich in Geduld zu üben und einfach abzuwarten. Erst im Jahr 2013 erfuhren wir dann von dem geplanten Abriss.

Ansicht der Trafostation vor dem Umbau

follow us on